Rebellen in Libyen lehnen Gespräche für Frieden ab

Rebellen in Libyen lehnen Gespräche für Frieden ab

No-Fly-Zone bedeutet Bomben-Angriffe auf Gaddafi-Unterstützer und auf Rebellen – Es gilt einen weiteren Krieg zu vermedien

Von Andreas Klamm – Sabaot

Tripolis / Libyen. 4. März 2011. Die Rebellen in Libyen lehnen Gespräche für Frieden ab, meldete der arabische Fernseh-Sender Al Jazeera. Damit wächst die Gefahr einer Eskalation und Ausweitung des politischen Konfliktes in eine blutige Auseinandersetzung, die viele Todes-Opfer auf beiden Seiten in den Reihen der Rebellen und der Gaddafi-Unterstützer fordern könnte. Die Krise in Libyen ist bereits eine Katastrophe mit bis zu 6000 Menschen, die seit Beginn der Krise getötet wurden. Eine militärische Intervention könnte sehr wahrscheinlich dazu führen, dass Europa und die Welt in einen inter-regionalen Krieg oder in einen Krieg mit globalen Folgen verwickelt wird. Mehr als 150.000 Menschen befinden sich bereits auf der Flucht. Die Menschen versuchen den Eskalationen der Gewalt in Libyen zu entkommen.

Der Dialog wird von den Rebellen abgelehnt. “Die Zeit für Friedens-Gespräche sei vorrüber.”, sagen die Rebellen. Dennoch wäre es gut, wenn die Mediatoren ihre Arbeit beginnen könnten, um ein weiteres Blutvergiessen in Libyen, Nord-Afrika, in der Arabischen Welt, in der Welt und in Europa zu verhindern.

Viele Menschen wissen offenbar nicht, was eine No-Fly-Zone bedeutet. Die US-Militär-Experten haben es bereits öffentlich erklärt. Die Einrichtung einer No-Fly-Zone würde bedeuten, dass das Land Libyen, die Gaddafi-Unterstützer und die Rebellen aus der Luft bombardiert werden würden, damit die Flugabwehr von Libyen nicht versehentlich Flugzeuge der Vereinten Nationen oder der NATO abschiessen kann. Es gilt weitere militärische Konflikte, die sich zu einem Welt-Krieg ausweiten könnten, zu vermeiden.

Die Initiative BERLIN GEGEN KRIEG warnt deutlich in einem Kommentar bei Facebook: “Die Initiative des Präsidenten von Venezuela Hugo Chavez unterstützen um eine friedliche Lösung des Konflikts in Libyen herbeizuführen. Ein militärisches Eingreifen von Nato-Truppen in Libyen muss verhindert werden. Ein weiterer militärischer Konflikt in der Region wäre desaströs.”

Der Plan von Präsident Hugo Chavez sehe vor, eine internationale Frieden-Delegation nach Libyen zu senden, die mit den verfeindeten Parteien, das meint mit den Rebellen und den Gaddafi-Unterstützern, verhandeln soll. Eine militärische Intervention wird von den Rebellen und von den Gaddafi-Unterstützern gemeinsam abgelehnt. Eine Angehörige der Rebellen fordern die Einrichtung einer “No-Fly-Zone” in Libyen, in deutscher Sprache, einer Flugverbots-Zone für Flugzeuge der Luftwaffe von Libyen. Amerikanische Militär-Experten erklärten beim Fernseh-Sender AL Jazeera was die Einrichtung einer No-Fly-Zone bedeutet. Das westliche Militär würde Ziele in Libyen mittels Luft-Angriffen bombardieren, um die Sicherheit für Flugzeuge etwa der NATO oder der Vereinten Nationen zu gewährleisten und die Verteidigung des Miliärs von Libyen zu verhindern. Mit einer Bombardierung von Libyen wäre die NATO, die Vereinten Nationen oder die Arabische Liga militärisch in einem ernsten Konflikt und in einer Krise direkt beteiligt. Vor allem seit den Kriegen im Irak und in Afghanistan werden solche militärische “Friedens-Bemühungen” von mehreren Millionen Beobachtern in der Arabischen Welt mehr als kritisch beobachtet. Ein militärisches Eingreifen westlicher Mächte könnte dazu führen, dass Rebellen und Gaddafi-Unterstützer die Einmischung westlicher Militär-Mächte als Verletzung der Eigenständigkeit von Libyen betrachten und sich gemeinsam gegen eine militärische Intervention westlicher Menschen mit massiver Waffen-Gewalt stellen könnten.

Die Erfahrungen aus den Konflikten in Bosnien, Serbien, Afghanistan und den beiden Kriegen im Irak haben leider auf traurige Weise den Beweis gezeigt, dass bei Bomben-Angriffen, einer dritten Macht, seien es die Vereinten Nationen, die Nato oder die Arabische Liga, es sehr oft zu Todes-Opfern auf beiden Seiten kommt: In den Reihen der Rebellen und in den Reihen der Gaddafi-Unterstützer. US-Präsident Barack Hussein Obama hat Oberst Muammar Abu Minyar al-Gaddafi in sehr deutlichen Worten zum Verzicht auf Macht aufgefordert. Der amerikanische Präsident sagte auch: “Oberst Gaddafi sollte zurücktreten und Libyen verlassen.” Die deutsche Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel (CDU) fordert ebenso Oberst Gaddafi zum Rücktritt auf.

Die Rebellen kämpfen weiterhin auch mit deutschen Waffen gegen Gaddafi-Unterstützer. Gestern zeigte sich Oberst Gaddafi in einer über rund drei Stunden dauernden Fernseh-Ansprache im Staats-Fernsehen von Libyen vor einer Vielzahl seiner Unterstützerinnen und Unterstützern, die dem Oberst begeistert zujubelten. Oberst Muammar Abu Minyar al-Gaddafi erklärte mehrfach, dass er sich als Führer der Revolution der Menschen in Libyen betrachte und kein Amt als Präsident inne habe, von dem dieser zurücktreten könne. Libyen werde nicht von einem Präsidenten regiert, sondern von Bürger-Vertretungen. Die Rebellen oder Revolutionäre bereiten sich darauf vor, die Hauptstadt Libyen mit militärischer Gewalt zu erstürmen. In der Hauptstadt Libyen sind viele Truppen und auch die militärische Leib-Garde von Oberst Gaddafi stationiert. Der Fernseh-Sender AL Jazeera zeigt unterdessen, Fernseh-Bilder von Beobachtern, die brennende Einrichtungen von Öl-Raffinerien im Osten des Landes Libyen sehen lassen. Die Öl-Raffinerien seien im Osten von Libyen unter der Kontrolle von Rebellen der Revolution in Libyen.

Video, YouTube, The Real News.com, http://www.youtube.com/watch?v=2tZ2oTLb2XU

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