Daily Archives: April 24, 2013

Boys Day – Gegen Rollenklischees und Stereotypen

Boys Day – Gegen Rollenklischees und Stereotypen

Zum morgigen Boys Day erklärt Ulrich Schneider, Sprecher für Jugendpolitik:

Berlin. 24.4.2013. (red). Der Boys Day macht klar, dass die gesellschaftliche Aufgabe der Gleichberechtigung nicht nur Mädchen, sondern alle in der Gesellschaft betrifft. Es darf nicht mehr als ein gesellschaftlicher Abstieg empfunden werden, wenn junge Männer Ausbildungen in pflegerischen und erzieherischen Berufen machen. Daher müssen diese Berufsfelder mehr anerkannt, aufgewertet und endlich fair bezahlt werden.

Wir müssen uns von veralteten Rollenklischees und starren Einteilungen zwischen Männern und Frauen verabschieden. Einrichtungen für Kinder und Jugendliche müssen schon von Anfang auf Gendersensibilität achten, in den Ausbildungen der Erzieherinnen und Erzieher muss dies verankert sein. Kinder und Jugendlichesollten die Chance erhalten, sich frei von gesellschaftlichen Erwartungszwängen zu entwickeln. Nur so können langfristig Stereotype aufgebrochen werden.

Einmal im Jahr, am Boys Day, wird ein Anfang gemacht, neue Wege in diesem Bereich zu gehen. Ziel ist es, Jungen an immer noch weiblich dominierte Berufsfelder heranzuführen und zu begeistern. Die Projekte reichen von dem Besuch von Kindertagesstätten bis hin zu Trainings in Berufs- und Lebensplanung, Rollenbilder und Sozialkompetenzen.

Auch Luxemburg, Tschechien und Österreich organisieren einen Boys Day -damit ist es ein europäisches Erfolgsprojekt.

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Agendarische Handreichung zur Feier des Taufgedächtnisses

Agendarische Handreichung zur Feier des Taufgedächtnisses

Grundlegend neu bearbeitete und erweiterte 3. Auflage

Hannover. 24.4.2013 (red). Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) hat ihre agendarische Handreichung zur Feier des Taufgedächtnisses in vollständig neu bearbeiteter und erweiterter dritter Auflage herausgegeben. Die Handreichung soll der „Vertiefung des Taufbewusstseins sowie der Verbindung von Taufe und Leben“ dienen, wie der Leitende Bischof der VELKD, Bischof Gerhard Ulrich (Kiel), im Vorwort schreibt. „Martin Luther hat betont, dass ein Christ lebenslang an der Taufe lernen und im Versprechen der Taufe Trost finden kann. Die meisten lutherischen Christen werden als Kind getauft, umso wichtiger ist daher die Erinnerung an die Taufe“, so Ulrich.

Insgesamt eröffnet die Neuauflage der agendarischen Handreichung erweiterte dramaturgische und musikalische Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu gehören unter anderem die Stärkung der leiblichen Aspekte des Taufgedächtnisses, die Symbolik des Wassers, der Handauflegung und des Kreuzeszeichens. Zudem sind sämtliche Gebetstexte sprachlich überarbeitet worden.

Die zehn Kapitel mit liturgischen Abläufen reichen von einzelnen Bausteinen für Gottesdienste mit Kindern über ökumenische Gottesdienstentwürfe bis hin zu praktikablen Vorschlägen für ein Taufgedächtnis im häuslichen Rahmen. Neu sind insbesondere zwei Formulare zur Feier des Tauftages sowie ebenfalls zwei Formulare für die ökumenische Feier der Taufe. Abgerundet wird die Handreichung durch homiletische Impulse und einen Anhang mit alternativen Texten und zahlreichen Liedvorschlägen.

In den Gemeinden der lutherischen Kirchen wächst seit Jahren das Bewusstsein für die Bedeutung der Tauferinnerung, dafür sind liturgische Elemente entstanden und in der Praxis erprobt worden. Die nun vorliegende Neuauflage ist notwendig geworden, nachdem die 2006 erschienene zweite Auflage vergriffen war.

Bibliografischer Hinweis: Die Feier des Taufgedächtnisses. Agendarische Handreichung. Herausgegeben vom Amt der VELKD, Hannover 2013. Format: 17 x 24 cm, 96 Seiten. ISBN 978-3-7859-1137-2. Preis: 9,90 Euro. Zu bestellen unter: lvh@lvh.de oder http://www.einfach-evangelisch.de.

Weitere Informationen unter http://www.velkd.de

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